Veröffentlicht am in Für Teams

10 unverzichtbare Fähigkeiten für gutes Teamwork

Von Maggie Gowland

Marketing

Lesezeit 6 min

Teamwork ist das Herz und die Seele eines jeden Arbeitsplatzes. 

Selbst diejenigen, die einen großen Teil der Verantwortung übernehmen, arbeiten mit anderen zusammen – was Teamfähigkeit zu einer wichtigen Eigenschaft macht, die es zu entwickeln gilt. 

Teamwork fördert Effizienz, Zusammenhalt und Solidarität – aber nur, wenn man es richtig macht. Und an einem Arbeitsplatz ist funktionierendes Teamwork nicht immer einfach. Die Entwicklung von Teamfähigkeit erfordert Anstrengung und kontinuierliche Weiterentwicklung, insbesondere dann, wenn Dutzende von Personen an demselben Projekt arbeiten.

Gruppen, deren Mitglieder teamfähig sind, profitieren von der Zusammenarbeit und die einzelnen Personen behalten die Unabhängigkeit, die sie für ihren Erfolg benötigen. Der erste Schritt dazu besteht darin, mehr über die große Palette unterschiedlicher Fähigkeiten zu lernen und zu erfahren, wie man sich diese Fähigkeiten aneignen kann.

Was ist Teamfähigkeit?

Teamfähigkeit besteht aus den zwischenmenschlichen Soft Skills, die Gruppen zu produktiven Interaktionen verhelfen. Einige Beispiele für diese Soft Skills sind ein gutes Konfliktmanagement, Respekt und aktives Zuhören – all dies fördert eine reibungslose Kommunikation und die konfliktarme Zusammenarbeit an Projekten.

Mitglieder von Gruppen, die gut zusammenarbeiten, verfügen über eine ausgeprägte Teamfähigkeit. Da besteht ein direkter Zusammenhang. Die erforderlichen Fähigkeiten hängen jedoch auch von der Art des Teams ab, in dem du arbeitest. Ein Team im Bereich Softwareentwicklung benötigt vor allem eine gute Kommunikation und Geduld, um gemeinsam Codes zu debuggen, während die Mitglieder eines Produktteams eher Selbstbewusstsein und Einfühlungsvermögen brauchen, um Ideen miteinander zu teilen, ohne sie gleich zu beurteilen. Diese Fähigkeiten sind alle mit dem gemeinsamen Ziel des Teams verbunden.

10 Fähigkeiten, die jede Gruppe für gutes Teamwork haben sollte

Die Fähigkeit zum Teambuilding ist eine einzigartige Eigenschaft, die eine produktive Zusammenarbeit vorantreibt. Sie bestimmt die Fähigkeit der Gruppenmitglieder, mit anderen zusammenzuarbeiten und einander das Gefühl zu geben, am Arbeitsplatz sicher zu sein und wertgeschätzt zu werden – und das alles, während sie innovativ sind und ihre Arbeit erledigen. 

Die folgenden 10 Fähigkeiten sind für jedes Team unerlässlich:

1. Kommunikation 

Kommunikation steht ganz oben auf der Liste, denn sie ist für ein besseres Teamwork nicht nur förderlich, sondern unverzichtbar. Wenn einzelne Personen Informationen isolieren, haben andere keinen klaren Überblick darüber, was bereits von der To-do-Liste gestrichen wurde und was nicht. Das kann zu Verwirrung, Fehlern und sogar Konflikten führen. 

Teammitglieder müssen sich immer klar und deutlich ausdrücken, ganz gleich, ob sie unabhängig arbeiten oder in einer Gruppe zusammenarbeiten. Aber es ist auch ein schmaler Grat zwischen dieser Strategie und übermäßiger Kommunikation. Ständige Chat-Nachrichten können ablenken und zu viele Meetings kosten wertvolle Zeit. Das macht Kommunikation zu einer Fähigkeit, die schwer zu entwickeln ist.

2. Aktives Zuhören

Aktives Zuhören ist eine Kommunikationsfähigkeit, die sowohl Sprechenden als auch Zuhörenden zugute kommt. Wenn Menschen aktiv zuhören, konzentrieren sie sich auf das, was die andere Person sagt – und nicht darauf, was sie selbst als Nächstes sagen möchte. 

Eine Person, die aktiv zuhört nutzt Körpersprache und nonverbale Kommunikationsgesten wie Augenkontakt und Nicken, um zu zeigen, dass sie aufmerksam ist. Sie wiederholt auch, was sie gehört hat, um ihr Verständnis zu bestätigen. Dadurch fühlen sich alle Beteiligten wohler und Missverständnisse werden vermieden.

3. Respekt

Teammitglieder müssen nicht unbedingt beste Freunde sein, um miteinander auszukommen. Sie müssen sich nur gegenseitig respektieren und sich auf Lösungen konzentrieren, nicht auf Konflikte.

Respektvolle Teammitglieder vermeiden es, in schwierigen Momenten negativ zu reagieren. Sie begegnen Meinungsverschiedenheiten mit Offenheit anstatt mit Feindseligkeit. Das ist vor allem für Führungskräfte wichtig, da Mitarbeitende, denen kein Respekt entgegengebracht wird, möglicherweise nicht die gleiche Anstrengung aufbringen oder ihre Ideen nicht teilen möchten. Der Schlüssel liegt darin, konstruktives Feedback zu geben, emotionale Reaktionen zu vermeiden und die Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen zu respektieren. 

4. Konfliktlösung

Konflikte sind unvermeidlich – und sogar gesund. Konstruktive Konflikte bringen gegensätzliche Ideen ans Licht und ermutigen Teams, neue Arbeitsweisen auszuprobieren, über den Tellerrand zu blicken und letztendlich zu wachsen. Das ist der Unterschied zwischen dem vorzeitigen Beenden eines Meetings aus Frustration und dem Beginn eines produktiven Gesprächs über die Ursachen dieser Frustration.

Teamplayer mit soliden Konfliktlösungsfähigkeiten hören zu, ohne zu urteilen, sprechen Probleme an, wenn sie auftreten, anstatt sie aufzuschieben, und konzentrieren sich auf Lösungen. Und wenn keine Einigung erzielt werden kann, sollte man wissen, wie man respektvoll einen Kompromiss aushandeln kann. 

5. Verantwortlichkeit 

Ein Team ist so stark wie seine Mitglieder. Es kommt zu weniger Konflikten, wenn alle die Verantwortung für die zu erledigenden Aufgaben übernehmen und zugeben, wenn etwas schief läuft. Es geht nicht darum, Schuldzuweisungen zu machen, sondern ehrlich über Fehler und Fehltritte zu sprechen.

Verantwortung bedeutet auch, die Verantwortung für Fehler zu übernehmen, ohne darauf zu warten, dass eine Führungskraft, wie z. B. ein Projektmanager, eingreift. Jede/r macht Fehler und wer seine Fehler zugibt, verhindert weitere Probleme. Und wenn das Team mit dieser Art der Kommunikation vertraut ist, ist der Weg für reibungslose Arbeitsabläufe geebnet.

6. Delegieren

Die stärksten Führungskräfte wissen, wie sie das Arbeitspensum angemessen verteilen können, sodass niemand zu viele Aufgaben zu bewältigen hat. Und Teammitglieder, die gut delegieren, wissen auch, wann sie sich zu viel vornehmen. „Nein“ zu einem Zuviel an Arbeit zu sagen, verhindert Fehler und Burnout – beides kann den Arbeitsablauf erheblich stören. 

Du kannst einen guten Anfang machen, indem du Rollen und Verantwortlichkeiten klar delegierst, offen über die Kapazitäten aller kommunizierst und Planungstools verwendest, um die Arbeitsverteilung zu visualisieren. 

7. Problemlösung

Teams haben täglich mit Problemen zu kämpfen – ob es sich um etwas Einfaches handelt, wie die Sicherstellung, dass ein neues Mitglied Zugriff auf Tools hat, oder um etwas Komplexeres wie die gemeinsame Planung eines Projekts. Problemlösungsfähigkeiten helfen ihnen, diese Probleme als Team zu bewältigen, ohne sich gegenseitig auf die Füße zu treten.

Gruppen, die Probleme auf gesunde Weise lösen, ermöglichen es allen, Gedanken und Meinungen zu teilen, bevor man sich auf das weitere Vorgehen einigt. Auch bei Hindernissen gehen sie lösungsorientiert vor. 

8. Aufgeschlossenheit

Eine der besten Eigenschaften eines guten Teammitglieds ist es, aufgeschlossen zu sein: die Fähigkeit, die Unterschiede anderer zu schätzen, zu respektieren und von ihnen zu lernen. Aufgeschlossene Menschen gewinnen nicht nur neue Erkenntnisse, sondern tragen auch zu einem sichereren und integrativeren Arbeitsplatz bei.

Ohne eine offene Einstellung kann man die Vorschläge anderer nicht wirklich akzeptieren und ihre Sichtweise nicht verstehen, wenn mal etwas schief läuft. Ein Team voller Sturköpfe ist in seinen Gewohnheiten möglicherweise festgefahren und verfügt nicht über die nötigen Erkenntnisse, die es braucht, um voranzukommen.

9. Selbstwahrnehmung

Angespannte oder stressige Situationen am Arbeitsplatz lösen häufig emotionale Reaktionen aus, unabhängig davon, ob die Menschen sich entscheiden, diese Reaktionen zu teilen oder nicht. Selbstwahrnehmung hilft ihnen, ihre eigenen Gefühle besser einzuschätzen und zu erkennen, wenn sie zu heftig reagieren. 

Sei ehrlich zu dir selbst, finde heraus, wie du tickst und ermittle deine Stärken und Schwächen. Es ist in Ordnung, zuzugeben, dass man überfordert ist oder nicht die richtigen Fähigkeiten oder Tools für die Aufgabe hat. Letztendlich kann es dem Team ein Problem ersparen, wenn du deine Meinung äußerst. Du wirst dabei auch etwas Neues über dich selbst lernen. 

10. Vertrauen

Der Aufbau von Vertrauen braucht Zeit und die Kombination vieler anderer Fähigkeiten. Teammitglieder können damit beginnen, eine gute Kommunikation zu pflegen, sich gegenseitig zu respektieren und Konflikte ruhig und gelassen zu bewältigen. Es ist auch hilfreich, Verantwortung für die Arbeit und für Fehler zu übernehmen. 

Teammitglieder, die Vertrauen haben, wissen, dass sie sich auf andere verlassen können, wenn es darum geht, Aufgaben zu erledigen, Fehler oder Probleme einzugestehen und bei deren Lösung zu helfen. Das ist der Schlüssel zu einem produktiven Team, das sich aufeinander verlässt, anstatt die Zusammenarbeit zu vermeiden.

So kannst du deine Teamfähigkeit verbessern

Soft Skills mögen einfach erscheinen, doch sie zu fördern ist oft schwieriger als sich Hard Skills anzueignen, da sie schwerer zu definieren sind. Du kannst einen Kurs belegen, wenn du eine neue Projektmanagement-Methode oder Programmierkenntnisse erlernen möchtest. Aber um ein vertrauenswürdiges Teammitglied zu werden, muss man sich am Arbeitsplatz darum bemühen.

Im Folgenden findest du einige Tipps zur Verbesserung deiner Teamfähigkeit:

  • Ziele setzen – Es wird keine Veränderung geben, wenn du nicht weißt, worauf du hinarbeitest. Setze dir ein Ziel und versuche, eine Fähigkeit nach der anderen zu entwickeln, um dich nicht zu überfordern. Vielleicht hast du in der Vergangenheit voreilige Schlüsse gezogen, anstatt aktiv zuzuhören. Achte darauf, in Gesprächen besser aufzupassen und alles aufzunehmen, was dein Gegenüber sagt.

  • Feedback einholen – Wenn du um ehrliches Feedback zu deinen Soft Skills bittest, kann das ein Gefühl der Verletzlichkeit hervorrufen. Niemand möchte hören, dass er bzw. sie nicht gut darin ist, Verantwortung zu übernehmen oder Konflikte zu lösen. Doch Schwächen sind nichts anderes als nicht ausgeschöpftes Potenzial. Bitte daher einen Freund oder eine Kollegin, dem oder der du vertraust, dir dabei zu helfen, herauszufinden, welchen Aspekt deiner Teamfähigkeit du noch verbessern kannst. 

  • Andere beobachten – Vielleicht gibt es in deinem Team eine Person, die besonders gut zuhören oder Konflikte hervorragend lösen kann. Beobachte, wie diese Person mit Situationen umgeht, und ahme ihre Gewohnheiten nach. Mit der Zeit werden diese Fähigkeiten für dich zur Selbstverständlichkeit.

Wie du die verschiedenen Aspekte der Teamfähigkeit in deinem Lebenslauf auflistest

Soft Skills sind nicht nur für die Funktion, die du derzeit innehast, von entscheidender Bedeutung. Sie sind auch wichtig, für die Stellen, auf die du dich in Zukunft bewirbst. Kommunikations- oder Problemlösungsfähigkeit könnten die Dinge sein, die dich von anderen Bewerbern und Bewerberinnen unterscheiden, also überspringe sie nicht. 

Hier erfährst du, wie du die verschiedenen Aspekte der Teamfähigkeit in deinem Lebenslauf auflistest:

  • Gib relevante Fähigkeiten an – Recherchiere, welche Werte für das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, wichtig sind, und gib Fähigkeiten an, die dazu passen. Wenn eine Organisation stolz auf ihre Inklusivität ist, solltest du deine Fähigkeiten, respektvoll und aufgeschlossen zu sein, hervorheben. 

  • Verwende Beispiele – Gib für jede aufgelistete Fähigkeit eine kurze Erklärung ab. Wenn du deine organisatorischen Fähigkeiten hervorhebst, gib ein Beispiel für etwas an, das du organisiert hast. 

  • Fasse dich kurz – Wähle einige wichtige Fähigkeiten und Beispiel aus, anstatt eine lange Liste zu schreiben. Teamwork-Qualitäten machen nur einen kleinen Teil des Dokuments aus. Wenn du zu viele davon aufschreibst, kann das den Eindruck erwecken, dass du dich zu sehr anstrengst.

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